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FMK-Maier: Mobilfunk verursacht keine Zellschäden

Ein Vorwurf gegenüber Mobilfunk besteht darin, dass durch die eingesetzten, hochfrequenten elektromagnetischen Felder Zellveränderungen auftreten, die zu einem erhöhten Tumorrisiko führen können. Das Projekt „Wirkungsmechanismen an Zellen unter Exposition mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern der Mobilfunktechnologie“, im Rahmen des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms, ging dieser Frage nach und stellte fest: Es ergaben sich keine Hinweise auf eine Beeinflussung von Zellvermehrung, Lebensfähigkeit, Zellzyklus und Apoptose („programmie
ierter Zelltod“) sowie auf Auslösen von Stressproteinen durch Mobilfunk.

Untersucht wurde die Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder des Mobilfunks (GSM 1800) auf die Funktion von vier immunrelevanten Zelltypen (primäre menschliche Monozyten, MM6, primäre Lymphozyten und K562-Zellen). Dabei wurden die Zellkulturen mit unterschiedlichen Signalen und Stärken (SAR-Werten), auch über dem Basisgrenzwert für die SAR von 2 Watt pro Kilogramm, befeldet. Fazit des Projekts: Eine biologische Relevanz im Sinne eines nachteiligen Effektes auf die untersuchten Zellfunktionen ist nicht erkennbar. Hinweise aus anderen Studien auf DNA-Schäden oder Einflüsse auf Stressproteine wurden nicht bestätigt.

„Das Ergebnis dieses Forschungsprojektes zeigt, dass die Sorgen gegenüber Mobilfunk ernst genommen werden und Hinweisen auf eine mögliche, gesundheitliche Gefährdung seriös nachgegangen wird“, erläutert FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier das Ergebnis. „Abermals konnten Hinweise, in diesem Fall zu Zellschädigungen, aufgeklärt werden. Das ist eine beruhigende Nachricht für uns alle“, so Maier abschließend.

Von Sebastian Spreen am 08.09.2007 000000m 15:09 geschrieben.



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